Am Samstag lag die Jubiläumsausgabe der c’t im Briefkasten - mit dabei eine DVD mit 86 Vollversionen und 39 Spezialversionen. Ein Programm erregte meine besondere Aufmerksamkeit - Basic4PPC, ein BASIC-Dialekt inklusive IDE für Windows Mobile Handys.
Schon länger haben wir das Problem, dass es keinen brauchbaren Wecker für Win Mobile Smartphones gibt. Die eingebaute Erinnerung ist zwar ganz nett, aber auf drei Einträge und eine Auswahl von System-Sounds beschränkt. Die Applikation meiner Frau (Name vergessen [der Applikation, nicht von Simone!], sorry) spielt zwar ein frei wählbares Musikstück ab, ist jedoch Shareware. Also klingelt jeden Mittwoch und Donnerstag um 23 Uhr das Handy, um uns an Harald Schmidt zu erinnern. Ebenfalls nicht das Wahre.
Eigentlich kann es doch nicht so schwer sein, einen Wecker selbst zu schreiben… denkste!
Erster Ansatz war, das Programm einfach unter .NET selbst zu schreiben. Immerhin ist beruflich C# die Sprache der Wahl. Doch sowohl mit Visual C# Express als auch mit #Develop brachten mich an den Rand der Verzweiflung - wollte es mir doch einfach nicht gelingen, das .NET Compact Framework als Ziel-Framework zu bestimmen.
In der Hoffnung, dass ich mit Basic4PPC einfacher eine Mobilapplikation zum Laufen bringe, habe ich mir das Programm installiert. Der Einstieg ist wirklich einfach und schnell zu schaffen - Basic sei dank. Wie praktisch - es gibt sogar im Hardware-Objekt eine Methode “RunAppAtTime”. Die führt ein Programm zu einem bestimmten Datum aus. Perfekt für einen Wecker, mag man meinen. Der Haken: es funktioniert nicht. Zumindest nicht auf meinem HTC Touch Vodafone VPA Touch.
Also muss ich wohl doch schauen, dass ich mit C# voran komme. Zumal mir die Performance der Basic4PPC-Applikation ohnehin nicht sonderlich gut erschien. Zum Glück hat ein Kollege schon Erfahrung mit .NET Compact. Muss ich den mal anhauen.

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